Es muss nicht immer der Marktführer sein

By 9. Juni 2015IT

Kleine und mittelständische Unternehmen stehen oftmals vor der Herausforderung, ihre Arbeitsprozesse zu digitalisieren. Schnell werden Branchen-Schwergewichte wie SAP in den Ring geworfen, sind allerdings in der Regel gar nicht erschwinglich oder viel zu umfangreich. Das es Alternativen gibt, soll dieser Artikel zeigen.

Gründlich recherchieren

Natürlich ist Zeit eine knappe Ressource in jedem Unternehmen, allerdings sollte man derartige Entscheidungen nicht treffen, ohne eigene Recherche zu betreiben und von mehreren Perspektiven zu analysieren. Kleinere Anbieter bieten oftmals ein überzeugendes Produkt an, verfügen jedoch nicht über umfangreiche Werbebudgets, so wie etablierte Marktführer, die Wahrscheinlichkeit eine geeignete Lösung durch oberflächliche Recherche zu übersehen ist durchaus gegeben. Kleinere Unternehmen wie beispielsweise gbo datacomp fallen nur bei einer gründlichen Recherche ins Auge, können mit ihrem System zur Betriebsdatenerfassung aber sicherlich einen erheblichen Mehrwert bieten.

Nicht umsonst werden Startups und auch kleinere Unternehmen die sich bereits etabliert haben häufig von großen Anbietern geschluckt, oftmals liegt der Grund dafür auch in der Qualität des Produkts.
Das diese Übernahmen nicht immer zu einer positiven Entwicklung führen, ist leider auch Teil der Realität.

Beratung in Anspruch nehmen und kritisch hinterfragen

Insbesondere im IT-Umfeld herrscht in kleinen und mittelständischen Unternehmen oftmals ein Mangel an Fachkenntnissen, da diese Kompetenzen für das operative Geschäft nicht aufgebaut werden müssen. Verfügt man als Entscheidungsträger nicht zufälligerweise über das notwendige technische Fachwissen, so ist man auf eine kompetente Beratung angewiesen.
Hier ist jedoch eine natürliche Skepsis angebracht, denn Berater haben ausgeprägte eigene finanzielle Interessen, Rahmenverträge mit etablierten (und teuren) Anbietern und beraten dementsprechend auch nach eigenen Interessen. Eine dritte Meinung einholen, eigene Recherchen tätigen und so eine fundierte Basis für die Entscheidung schaffen, das ist wichtig um nachher nicht negativ überrascht zu werden.
Ich selbst habe in meinem Alltag bereits mehrere Negativ-Beispiele erlebt, in denen eine solche Entscheidung weniger differenziert getroffen wurde. Es hat stets dazu geführt, dass die gewählte Software-Lösung in relativ kurzer Zeit ersetzt werden musste, ein finanzieller Super-GAU für viele Unternehmen.

Abhängigkeiten richtig einschätzen

Mit einer Digitalisierung eines Arbeitsprozesses kommen viele Vorteile ins Unternehmen – Man schafft jedoch auch neue Abhängigkeiten. So wie man vor 50 Jahren darauf angewiesen war, dass Stifte, Papier, Schreibmaschinen usw. in ausreichender Menge vorhanden und funktionsfähig waren, so gilt heutzutage das gleiche Prinzip für eingesetzte IT-Lösungen.
Diese Abhängigkeit sollte man richtig einschätzen können, um sich entsprechend auf alle Eventualitäten vorbereiten zu können, über eine dieser Risiken berichtet beispielsweise dieser ältere Artikel.

 

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Author Yannick

Digital Native, Online Marketing - Enthusiast, begeisterter Skifahrer und Freizeitpark-Fan.

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