Musikquellen im Internet – Ist Streaming alternativlos?

By 11. Juni 2015Musik

Spotify, Google Play Music, deezer… nun steigt auch Apple ins Streaming Business ein. Die Liste der Dienste wird länger und länger, doch gibt es eigentlich noch vernünftige Alternativen zur Musik aus der Cloud?

Das Thema „Streaming“ und allgemein Musik im Internet kocht aktuell zusätzlich hoch – Konzern-Riese Apple wirft eine eigene Plattform auf den, bereits sehr gut bestückten, Markt der Streaming-Dienste. Ob dieser Dienst eine ernsthafte Konkurrenz für etablierte Plattformen wie beispielsweise Spotify darstellen kann, wird aktuell heiß diskutiert, ein Kommentar dazu erschien dazu bereits auf t3n.de.

Wer bietet aktuell Streaming an?

Eine recht aktuelle und umfangreiche Liste von Streaming-Diensten findet man aktuell ebenfalls auf t3n.de, ich habe den momentanen Stand von dort übernommen:

AnbieterTitelProbeaboMobilPreis
Apple Musickeine Angabe3 MonateiOS, Android, Windows Phone9,99 Euro, 14,99 Euro
Aupeokein lineares Streamingmax. 45 TageiOS, Android, Windows Phone, Symbiankostenlos, 5,49 Euro
Deezer35 Millionen30 TageiOS, Android, Windows Phone, Blackberry u.a.kostenlos, 9,99 Euro
Juke30 Millionen30 TageiOS, Android, Windows Phone, Sonos9,99 Euro
last.fmkein lineares StreamingiOS, Android, Symbian, Blackberrykostenlos, 3 Euro
napster30 Millionen30 TageiOS, Android, Sonos u.a.7,95 Euro, 9,95 Euro
rara22 Millionenerste 3 Monate 0,99 EuroiOS, Android. Windows Phone u.a.4,99 Euro, 9,99 Euro
Rdio32 Millionen30 TageiOS, Android, Windows Phone, Blackberry9,99 Euro
Rhapsody30 Millionen14 TageiOS, Android, Windows Phone, Blackberry4,99, 9,99 US-Dollar
Spotify30 Millionen60 TageiOS, Android, Windows Phone, Blackberrykostenlos, 9,99 Euro
Tidal25 Millionen30 TageiOS, Android, Windows Phone, Sonos u.a.9,99 Euro, 19,99 Euro
Xbox Musickeine genaue Angabe30 TageWindows Phone, iOS, Android9,99 Euro
Jangokein lineares StreamingiOS, Androidkostenlos
Google Play Musickeine genaue Angabe30 TageAndroid9,99 Euro
Nokia Music+kein lineares Streaming7 TageWindows Phone, Web-App für andere mobile OS3,99 Euro
iTunes Radiokein lineares StreamingiOSkostenlos, 24,99 Euro pro Jahr

Quelle der Tabelle: t3n.de

Ich selbst nutze momentan Google Play Music, da mein ursprünglich favorisierter Service Grooveshark im Frühling diesen Jahres endgültig abgeschaltet wurde, nachdem der Zugriff aus Deutschland bereits seit längerem gesperrt war, da der einstige Pionier unter den Streaming-Diensten keine Einigung mit der GEMA treffen konnte.

Welche Alternativen bleiben?

Der klassische Download von Songs über Pay-Per-Download-Services wie Amazon Music, iTunes etc. ist nach wie vor möglich und bietet Vor- und Nachteile. Der DRM-Schutz erlaubt nicht immer die uneingeschränkte Nutzung der Songs auf heimischen Geräten, zudem ist die Qualität häufig begrenzt, im Übrigen auch ein großer Nachteil von Streaming-Diensten.

Wer mit seiner Musik machen möchte was er will, für den könnten nach wie vor auch Usenet-Anbieter interessant sein, denn das Usenet zählt wohl zu den ältesten noch bestehenden Quellen für Musik und andere Medien im digitalen Zeitalter. Mittlerweile gibt es zum Usenet auch eine recht eindeutige Einschätzung dazu, inwiefern man dort Musik legal runterladen kann.

Fazit

Letztlich kommt es natürlich auf persönliche Präferenzen und den Bedarf an. Audiophile Qualitätsfanatiker kommen aktuell bei keinem Streaming-Dienst so richtig auf ihre Kosten und sind wohl noch mit CDs bzw. Tonträgern am besten bedient. Wer seine Musik jederzeit dabei haben möchte, kann das am bequemsten über die zahlreichen Streaming-Apps auf seinem Smartphone erreichen, natürlich unter der Voraussetzung, dass sich ein WLAN in der Nähe befindet oder die Datenflat ausreichend groß ist, während manche Apps mittlerweile aber auch offline Funktionen zum Musik hören bieten. Musik-Downloads für all diejenigen, die ihre Musik in guter Qualität auch offline auf mehreren Geräten abspielen möchten sind über Online-MP3 Marktplätze erhältlich oder können z.B. über das Usenet beschafft werden.

Ich persönlich nutze aktuell aus reiner Bequemlichkeit einen Streaming-Dienst und bin damit erst mal zufrieden, bin aber auch sehr gespannt darauf, wie sich die Musikbranche in den nächsten Jahren auf die Möglichkeiten des Internets einlässt und diese nutzt um uns ihre Musik zur Verfügung zu stellen.

 

Dieser Artikel enthält bezahlte Sponsoren-Links.

Author Yannick

Digital Native, Online Marketing - Enthusiast, begeisterter Skifahrer und Freizeitpark-Fan.

More posts by Yannick

Leave a Reply

 

Shares
Hat dir der Artikel gefallen?

Abonniere diesen Blog und du verpasst keine Neuigkeit mehr!

Mit dieser Anmeldung erkläre ich, dass ich einverstanden bin, via E-Mail über neue Blog-Beiträge informiert zu werden.