Work Life Study Work Balance? Prioritäten setzen.

By 6. Juli 2015Daily Life

Ich habe einen Job, studiere nebenbei und betreibe zusätzlich noch ein Kleingewerbe. Ach ja, Freizeit nicht zu vergessen… bekommt man das alles unter einen Hut?

Warum so viel auf ein Mal?

In einem Satz:

Ich habe ein Bedürfnis mehr zu tun als nur Nine to Five. Klick um zu Tweeten

Schon während meiner Schulzeit war mir klar, dass ich nicht einfach nur ein normales Studium beginnen kann. Arbeitserfahrung sammeln, die Berufswelt kennen lernen und netzwerken gehören für mich genau so dazu wie das theoretische Wissen im Studium.

Also arbeite ich 30 Stunden in der Woche und studiere am Wochenende. Ein Kleingewerbe habe ich mir bereits vor 2 Jahren zusätzlich angeschafft, hauptsächlich weil ich schon seit Jahren viele Dinge nebenher mache und das mal fokussieren wollte.

Klappt das?

Kurz gesagt: Jaein

Realistisch gesagt, muss man stets zugeben, dass bei einer solchen Belastung einer der Teile meist zu kurz kommt, in der Regel bei mir das Studium. Es erfordert ein hohes Maß an Disziplin nach vollen Arbeitstagen nicht an spannenden Projekten meines Kleingewerbes zu tüfteln oder die Seele in Freizeit baumeln zu lassen, sondern konzentriert zu lernen. Das rächt sich dann in Form von Lernmarathons unmittelbar vor Klausurphasen, ich kann mich aber zunehmenden besser dazu zwingen, früher anzufangen mich vorzubereiten. Work Life Balance spielt dabei eine große Rolle, denn es fällt mir schwer nicht dauerhaft erreichbar zu sein, ein abgestelltes Smartphone hilft allerdings ungemein dabei, sich auf’s Lernen zu konzentrieren oder an anderer Stelle um einfach mal abzuschalten.

Zu den wenigen Orten an denen ich längere Zeit zusammenhängend ohne Smartphone oder andere Erreichbarkeit unterwegs bin, ist der Golf-Platz. Für mich ist das die beste Kombination aus Natur, Bewegung, Abschalten da ich mich auf mein Spiel konzentrieren muss und Distanz zum Alltag.
Diese Auszeiten helfen mir dabei, Kraft für die wichtigen Dinge in meinem Alltag zu sammeln.

Struktur ist das A und O

Das ist zugleich meine größte Erkenntnis und meine größte Schwäche an der ich kontinuierlich arbeite. Struktur im Alltag, auf der Arbeit, im Studium und im Kleingewerbe, all das ist absolut notwendig damit alles klappt und man nicht im Chaos untergeht.

Meine Struktur ist definitiv ausbaufähig und als kreativer Typ habe ich so meine Probleme nicht ständig in chaotische Muster zu verfallen. Ich versuche „the best of both worlds“ zu vereinen – Kreativ arbeiten, frei denken und dabei dennoch strukturiert vorgehen. Diese Erkenntnis verdanke ich der Tatsache, dass ich nicht „nur“ studiere sondern auch schon arbeite und in meinem Arbeitsalltag im Büro ganz natürlich darauf angewiesen bin, eine gewisse Struktur zu unterhalten.

Work Life Study Work klappt nur mit Prioritäten

Auch wenn die Reihenfolge der Begriffe in diesem Fall willkürlich bzw. nicht in der Reihenfolge meiner eigenen Priorisierung gesetzt ist, so ist es ziemlich wichtig Prioritäten zu setzen.

Da ich bei Arbeit und Studium in der Regel sehr direkt an Fristen gebunden bin, bemühe ich mich meine sonstigen Termine flexibel zu gestalten. Arbeit, die ich mit meinem Kleingewerbe ausübe unterliegt dieser Bedingung, meine Kunden sind sehr verständnisvoll und verstehen auch, dass ich zeitlich eng gesetzte Aufträge nicht immer annehmen kann, da mein Kleingewerbe nun mal hinten anstehen muss, solange ich anderweitig verpflichtet bin.

Wichtig ist, dass man seine eigenen Prioritäten dabei auch lebt. Das Studium genießt bei mir aktuell die höchste Priorität und das sollte sich nicht regelmäßig ändern, auch wenn es oftmals Überwindung kostet.

Author Yannick

Digital Native, Online Marketing - Enthusiast, begeisterter Skifahrer und Freizeitpark-Fan.

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